Press

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Denken + Glauben, Jan. 01, 2000
www.jta.at, Dec. 01, 1999

Kulturen und Künste - Jan. 01, 2000

Der zusammengeklebte Bleistift

DIE NACHT VOM 9. AUF DEN 10. NOVEMBER 1938, EIN TRAURIGES DATUM IN DER EUROPäISCHEN GESCHICHTE. DIE "REICHSKRISTALLNACHT", JENE

[English translation is forthcoming.]

Am 9. November 2000, 62 Jahre später, wurde in Graz eine neue Synagoge eröffnet. Dieses Datum gilt auch als die Geburtsstunde des neuen Jüdischen Theaters Austria (JTA), das sich zunächst mit einer Vortragsreihe der Öffentlichkeit in Graz, Innsbruck und Wien präsentiert. Als Gastreferent ist Robert Skloot geladen, Regisseur und Professor für Theater und Drama in den USA und der führende Experte auf dem Gebiet des "Theaters des Holocausts".

Gebrochenes wird geklebt

Skloot ist, wie viele andere auch, Mitglied und Berater des JTA. Die Mitgliederliste liest sich wie eine Unterschriftenkampagne, welche die Existenz eines jüdischen Theaters in Österreich fordert. Oberrabbiner Eisenberg, Ariel Muzicant, Simon Wiesenthal, die Kardinäle Schönborn und König und viele andere Personen aus dem In- und Ausland, Juden und Nichtjuden, finden sich darunter. Und das hat seinen Grund: Die jüdische Kultur soll nicht nur auf anspruchsvolle, künstlerische Weise vermittelt werden, sondern es sollen auch Freundschaften zwischen Juden und Nichtjuden aufgebaut werden. Als Symbol und Logo fungiert dabei ein zerbrochener, zusammengeklebter Bleistift. "Zerbrochenes zusammenfügen, wieder anknüpfen, dort wo kreatives Leben ausradiert wurde, neue Wege finden, wo alte gebrochen wurden", so formuliert Warren Rosenzweig, künstlerischer Leiter und Intendant des JTA, seine Intentionen für die Zukunft und erinnert dabei an die rege jüdische Theaterszene in Österreich vor 1938. Der in New York geborene Regisseur, Bühnenautor und Schauspieler Rosenzweig versteht das JTA dabei als "Antidot gegen wiederkehrende Stimmungen der Intoleranz und deren Verharmlosung in der österreichischen Gesellschaft". Die bloße Existenz einer Synagoge könne Unwissen über die jüdische Kultur nicht beseitigen. Diese können nur dann verstanden werden, so Rosenzweig weiter, "wenn Nichtjuden das Gefühl haben, an dem oft verborgenen jüdischen Leben aktiv teilhaben zu können" – wie etwa im Theater, das er als dynamischen, zwischenmenschlichen Kommunikationsprozess und als Ort für Ideen, Emotionen und Erfahrungen versteht.

Gelesene Premiere

In diesem Sinne ging auch die erste Aufführung des JTA am 16.Dezember 2000 über die Bühne. Schauplatz war das Theater des Augenblicks, mit dem das JTA auch in Zukunft kooperieren möchte. "Weisman und Rotgesicht" von George Tabori stand auf dem Programm, konzipiert als "Staged Reading Performance", bei der die SchauspielerInnen, mit dem Manuskript in der Hand, das nur kurze Zeit geprobte Stück dem Publikum präsentierten. Im Anschluss daran fand eine moderierte Diskussion zwischen den Akteuren und dem Publikum statt. Die ZuschauerInnen bekamen die Möglichkeit, Kritik zu äußern, Anregungen zu geben und Fragen zu stellen – alles Hilfen für den weiteren Entstehungsprozess einer Inszenierung. Ein Gast fragte: "Worauf bezieht sich das Jüdische im Theater, auf die Themen, den Autor, die Schauspieler, das Publikum?" Der Zuschauer hätte sich die Frage bereits selber beantwortet, konterte Rosenzweig, was er genauer begründete.

Das JTA ist ein Wandertheater, von und für Juden und Nichtjuden. Für jedes Jahr sind eine Haupt- und eine Nebenproduktion geplant, mit denen das Ensemble im In- und Ausland gastiert. Bei der Hauptproduktion handle es sich, so Rosenzweig, um Theaterstücke und Musicals über jüdische Themen, in der Regel von jüdischen AutorInnen oder KomponistInnen, welche die jüdische Identität, religiöse Philosophie, das Leben in der Diaspora und die Beziehung zwischen Juden und Nichtjuden beschreiben. Die Nebenproduktionen präsentieren vor allem zeitgenössisches Theater: Dramen, Tanztheater, Kabarett, experimentelles Theater und Performance Art von jüdischen AutorInnen bzw. KünstlerInnen.

Purim in der Synagoge

Das JTA ist gemeinsam mit der Israelitischen Kultusgemeinde Veranstalter des Purimfestes, das am 8.März erstmals unter Teilnahme zahlreicher kostümierter KünstlerInnen und BesucherInnen in der Wiener Synagoge stattfand. Mit dem Purimfest wird der Errettung der persischen Juden durch Esther, der Frau des persischen Königs Xerxes I., gedacht. Das am 14. und 15. Tag des jüdischen Monats Adar im Frühjahr ausgerichtete Fest wird mit Essensgeschenken an Nachbarn und Freunde, dem Verteilen von Almosen und dem Singen von Texten aus dem Buch Esther gefeiert. Mit den Maskeraden, Aufführungen und dem Trinken von Wein "selbst in der Synagoge" ist das Purimfest der vielleicht ausgelassenste Tag des jüdischen Jahres.

Gemäß den Intentionen des JTA nahmen Juden und Nichtjuden am Purimfest teil und feierten viele Stunden miteinander.

Isabella Riedl

© Kulturen und Künste

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